Mobiler Reitunterricht

Mein Unterricht orientiert sich an den klassischen Grundsätzen der Reitkunst, wie sie auch bei Philippe Karl in der École de Légèreté oder von Anja Beran mit ihrer Classical Equitation gelehrt werden. Da ich mich konstant weiterbilde, fließen dabei auch die neuesten niomechanischen Erkenntnisse mit in die Arbeit ein.

Vorrangig geht es mir im Unterricht um die anatomisch korrekte Gymnastizierung des Pferdes unter Berücksichtigung seiner individuellen Bedürfnisse, sowie die Korrektur von Sitz und Einwirkung des Reiters. Dabei habe ich kürzlich die Sitzschulung nach der Wanles-Methode für mich entdeckt.

Ziel ist es, dass Reiter und Pferd zu einer Einheit verschmelzen und sich im harmonischen Miteinander kontinuierlich weiterentwickeln können. Dazu ist es besonders hilfreich, dem Pferd vom Boden aus die Hilfen zu erklären. Neben der Arbeit an der Hand unterrichte ich aber auch das korrekte Longieren am Kappzaum.

Bei meiner Arbeit lehne ich jegliche Zwangsmaßnahmen wie Hilfszügel, Sporen, Sperrriemen usw ab. Ebenso unterrichte ich keine Reiter mit Turnierambitionen mehr, denn die Reitweise nach den Richtlinien der FN entfernt sich immer mehr von ihren eigentlichen Grundsätzen.

Reha-Berittpferd Soraya im Spätsommer 2018

Die freiwillige Mitarbeit des Pferdes bringt mehr Annehmlichkeiten mit sich, als alle Mittel, mit denen man es zu zwingen sucht.“ – Salomon de la Broue